Das Konrad-Struve-Haus
Das Gebäude an der Bismarckstraße 1 wurde Ende der 1920er Jahre von dem
Elmshorner Fabrikanten Karl Rostock erbaut, gelangte einige Jahre später in den
Besitz der Stadt Elmshorn und war bis Anfang der 60er Jahre Wohnsitz der
Elmshorner Bürgermeister. Danach diente es als Standesamt und ab 1972 als
Elmshorner Heimatmuseum. Benannt wurde es nach dem bekannten Elmshorner
Heimatforscher Konrad Struve, der 1932 offiziell von der Stadt Elmshorn mit der
Schaffung eines Heimatmuseums beauftragt worden war. Mit der Eröffnung eines Industriemuseums in der
Catharinenstraße im Jahre 1991 wurde das Konrad-Struve-Museum aufgeteilt. Während der größte Teil der
Sammlung ins neue Museum umzog, blieben einige Reste am alten Ort. Gleichzeitig
zogen am 30. August 1992 der Heimatverein "Tru un fast" und die
Elmshorner Vereinigung für Familienkunde in das Gebäude ein, dessen neuer
Name nun "Konrad-Struve-Haus der Ortsgeschichte" lautete. Seit 2011
wird das Haus an der Bismarckstraße in zwei Bauabschnitten saniert und soll nach
Beendigung der Arbeiten auch wieder alle Exponate des Heimatmuseums aufnehmen.